Buchempfehlung: Bücher über Wien

Egal, ob man nur ein paar Tage in Wien verbringen, oder die Stadt zu seiner neuen Heimat (auf Zeit) machen will, ist es eine gute Idee, sich schon vorher ein wenig mit Wien und seiner vielfältigen Geschichte vertraut zu machen.

Einige der hier folgenden Bücher sind sehr spezialisiert, andere geben eine generell Übersicht, aber sie alle haben eines gemeinsam: sie bieten einzigartige, unschätzbare Einblicke in diese wunderbare Stadt.

DuMont Reise-Taschenbuch Wien: Reiseführer plus Reisekarte

Walter M. Weiss führt mitten ins Herz seiner faszinierenden Heimatstadt und lässt Sie diesen uralten Schmelztiegel der Völker und Kulturen mit seinem vielgestaltigen, von Bezirk zu Bezirk variierenden Wesen unmittelbar erleben.

Er begleitet Sie durch Hofburg, Schönbrunn, Stephansdom und MuseumsQuartier, wandelt auf den Spuren von Mozart und Freud, flaniert durch den 7. Bezirk, dem Synonym für das kreative Wien. Shopping-Enthusiasten zeigt er die besten Märkte und trendigsten Läden. Nachtschwärmer erfahren, wo sie bis in den frühen Morgen trinken, schmausen und plaudern können.


Aufregend ist Wien aber auch hinter seiner glanzvollen Fassade. Auf ausgewählten Touren und an seinen persönlichen Lieblingsorten lässt Sie der Autor hinter die Kulissen der Stadt blicken. Naturliebhabern verrät er die schönsten Wanderungen durch den Wienerwald und Rad- oder Paddeltouren an und auf der Donau …

Und so erleben Sie Wien mit dem DuMont Reise-Taschenbuch: wir legen Wert auf auf ehrliche Erlebnisse, Nähe und das Gefühl, dazu zu gehören. Mit einer Vielzahl an Karten (6 Viertelpläne, Schnellüberblick zu jedem Stadtgebiet, 18 Tourenkarten, 2 Grundrisse, Übersichtskarte mit den Highlights plus eine separate Reisekarte), einer übersichtlichen Gliederung, speziell für Sie zusammengestellten Touren, und einer Menge an nützlichen Zusatzinformationen und Insidertipps ist dieser Reiseführer der perfekte Begleiter für Ihre nächste Wienreise!

Baedeker Reiseführer Wien: mit praktischer Karte EASY ZIP 

Da kommen sie: Schon von Weitem kündigt Hufgetrappel die Fiaker an – Wiens Altstadt ist ohne diese Pferdekutschen kaum vorstellbar. Die Wiener selber steigen nur selten ein, für sie ist es halt ein wenig Stimmung für die Touristen. Lassen Sie sich davon nicht abhalten, rein in die Kutsche! Unterwegs mit 2 PS, so gemütlich-authentisch ist keine andere Stadtbesichtigung. Sogar im Winter wunderschön, dick eingemummelt in eine Decke, während romantisch-leise der Schnee rieselt …

Wien, die Stadt der Musik! Schubert, Beethoven, Brahms, Haydn und natürlich Mozart füllen die Säle. Wichtigstes Aushängeschild des österreichischen Musikbetriebs ist die Staatsoper: Künstlerische Glanzleistungen und menschliche Niedertracht gehen hier Hand in Hand. Wann die Stehplätze für die jeweilige Abendvorführung in den Verkauf gehen, erfahren Sie im neuen Baedeker Wien – eine perfekte Möglichkeit für den spontanen Opernbesuch und für kleines Geld ein unvergessliches Wien-Erlebnis!

Nicht unbedingt augenscheinliche, vielmehr magische Momente stehen beim neuen Baedeker im Fokus: Ins oberste Stockwerk des DC Tower fahren Sie mit dem Expresslift, in der Lounge des höchsten Gebäudes Österreichs treten Sie dann ungeniert ans Fenster: Das ist der ganz große Gänsehautmoment, wenn sich die Donau in ihrer unvergleichlichen Majestät zeigt, die gesamte Stadt zu Füßen liegt, Schnee auf fernen Alpengipfeln zu erahnen ist, die untergehende Sonne vom Leuchten der Großstadt abgelöst wird.

Verborgenes Wien 

Entdecken Sie einen herrlichen Privatpalast, der nur auf Anfrage besichtigt werden kann, die Mumie eines Krokodils in einer Privatbibliothek, ein Haus aus Schokolade oder eine alchemistische Decke in Schönbrunn; besichtigen Sie eine der schönsten Apotheken der Welt, eine unbekannte Jugendstil-Kirche oder das Grab eines Fisches, der zum Judentum konvertiert sein soll; besuchen Sie ein Jazzmuseum in einer öffentlichen Toilette, eine Müllhalde, die wie ein Museum besichtigt werden kann, die hinter einem Gemälde verborgene älteste Orgel Wiens oder eine Kaiserin im Nonnengewand; entdecken Sie das Geheimnis hinter dem Symbol 05, die Skulptur eines männlichen Glieds am Stephansdom, ein erstaunliches privates Billardmuseum oder einen beinahe unheimlichen Blumenstrauß mit Blüten aus Schmetterlingsflügeln; besuchen Sie eine Wasserquelle, in der Sie eine Minute lang die Lottozahlen sehen können, eine unterirdische Außenstelle des Konzentrationslagers Mauthausen, in der am ersten Düsenjäger der Welt gebaut wurde, oder ein charmantes historisches „Love Hotel“…

Abseits der Menschenmassen und allseits bekannten „Dauerbrenner“ hält die Stadt Wien immer noch gut gehütete Schätze bereit, die sich nur den Einwohnern und Reisenden enthüllen, die die üblichen Wege verlassen. Ein unentbehrlicher Reiseführer für alle, die dachten, Wien wie ihre Westentasche zu kennen oder auch diejenigen, die eine andere Seite dieser faszinierenden Stadt entdecken wollen.

Wien. Geheimnisse einer Stadt: Rätselhafte Zeichen. Verschlüsselte Botschaften.

Wien, die Geheimnisvolle ein ganz neuer Aspekt?

Gabriele Lukacs macht sich auf die Suche nach verborgenen Zeichen, Codes und Botschaften, die eine dunkle, geheimnisumwitterte Seite der Donaumetropole ans Licht bringen. Vom Runentor des Kanzleramts, der Tiara von Wien, Hieroglyphen, die es eigentlich nicht geben dürfte, einer Nazi-Botschaft unter dem Heldendenkmal bis hin zur rätselhaften Inschrift im heiligen Gral und dem Pentagramm im Kaiserpavillon öffnet sich dem Leser ein faszinierender Blick auf Unbekanntes und noch nie Beachtetes.

Wer nach der Lektüre mit offenen Augen durch Wien geht, wird recht bald selbst weitere rätselhafte Symbole entdecken und entschlüsseln können …

Einspänner, Mokka und Melange: Wiener Kaffeehäuser: Eine Verführung

Die Loge am Fenster, das Marmortischchen und die Bugholzmöbel, internationale Zeitungen und dazu eine Melange und Apfelstrudel oder Eier im Glas, serviert von Obern im Smoking: Das Wiener Kaffeehaus ist mehr als nur eine Institution, es ist eine Lebenseinstellung.

Der erste Kaffee am Morgen, der Schwatz mit Freunden zwischendurch, die Ruhe eines Nachmittags, an dem man ungestört über einem neuen Buch sitzt oder sich Gedanken macht über sich und die Welt: Das Kaffeehaus ist ein Ort, an dem Zeit und Raum konsumiert werden, aber nur der Kaffee auf der Rechnung steht, wie es die Kommission der UNESCO formulierte, als sie diese spezielle Art von Lokal in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufnahm.

Susanne Schaber erkundet die traditionellen Kaffeehäuser, in denen sich einst die Literaten und Wiener Berühmtheiten tummelten, wie das Landtmann, das Hawelka oder das Jelinek, und biegt dabei auch in jene Cafés ab, die den Stil unserer Tage spiegeln: Balthasar, phil, Coffee Pirates und andere. Der schön gestaltete und reich illustrierte Band zeigt, wo das Herz von Wien wirklich schlägt.

Wien: Geschichte einer Stadt

Der Gang durch die Geschichte Wiens vom römischen Legionslager Vindobona bis zur modernen Metropole und Kulturhauptstadt spiegelt in einzigartiger Weise die vielfältigen Schicksale Mitteleuropas wider. Er erzählt vom bunten Wechselspiel historischer Kräfte, von Siegen und Niederlagen, von Macht und Ohnmacht der Menschen, von Tod und Überleben.

Johannes Sachslehner präsentiert in seinem lebendig erzählten Überblick 2000 Jahre Wiener Stadtgeschichte. Er bietet spannende Information mit allen wichtigen Daten und Fakten und entfaltet ein eindrucksvolles Geschichtspanorama, das die Begegnung mit versunkenen Zeiten zum berührenden Erlebnis werden lässt.

Wien streng geheim! Verborgene Orte. Vergessene Welten 

Wien scheint uns vertraut. Wir kennen die Straßen und Sehenswürdigkeiten, wir fühlen uns hier zu Hause. Doch hinter bekannten Fassaden, im Untergrund so mancher Prachtbauten, versteckt unter verrosteten Falltüren, verbergen sich seltsame Welten und aufregende Geheimnisse. Oft wissen nur wenige Eingeweihte Bescheid, manches ist nur schwer zugänglich. Es sind Orte, die von längst vergangenen Tagen erzählen und an denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

Das erfolgreiche Duo Robert Bouchal und Johannes Sachslehner berichtet von aufregenden Ausflügen zu diesen geheimen Anderswelten der Donaumetropole. Sie präsentieren Orte und Räume, die zurückgesunken sind in das Dunkel des Vergessens, und räumen mit so manch lieb gewordener Legende auf. 

Geheime Orte: – Das vergessene Teleskop im Sternwartepark – Der unterirdische Gang im Narrenturm – Die Gruft des Ursulinenklosters – Das unterirdische Arsenal – Der Schirachbunker im Gallitzinberg – Der Dachstuhl der Hofburg – Das Labyrinth unter der Wollzeile – Ein Bunker im Hotel Imperial – Im Keller des Finanzministeriums – Ein vergessener Weinkeller in der Maysedergasse – Das Geheimnis der Kirche Am Hof u. a.

Wien: Geist und Gesellschaft im Fin de Siecle

Wien um 1900: ein Experimentierraum der Geistes, ein Labor von Ideen, Visionen und Emotionen, von politischen Leidenschaften und Gefühlen. Die habsburgische Metropole ist Schauplatz einzigartiger künstlerischer und wissenschaftlicher Leistungen: Musik und Literatur, bildende Kunst und Architektur finden zu aufregenden Ausdrucksformen, die Psychoanalyse Freuds zeichnet ein revolutionäres Bild vom Menschen.

In seiner meisterhaften Stadtanalyse zeigt Carl E. Schorske, wie diese einzigartige Atmosphäre den Weg der Donaumetropole in die Moderne beflügelte.

Wien: Kunst und Architektur

Viele Besucher denken beim Stichwort Wien an Sachertorte, romantische Fiakerfahrten und einen Besuch beim Heurigen. Doch die alte Kaiserstadt hat mehr zu bieten: Dieses Buch bietet Ihnen einen umfassenden, reichbebilderten Überblick über die Kunstschätze der Donaumetropole.

Schwerpunkte bilden das Zeitalter des Barock mit seinen prächtigen Kirchenbauten und mit Schlössern wie der Hofburg, Schönbrunn und Belvedere, die Epoche des Historismus mit seinen architektonischen Glanzlichtern an der neuen Ringstraße sowie der Wiener Jugendstil mit Künstlern wie Gustav Klimt und Oskar Kokoschka, mit Wiener Werkstätte und Sezession.

Fundierte Essays zu den Anfängen der Wiener Kunstgeschichte und zur österreichischen Kunst der Gegenwart runden den Band ab.

Kunst in Wien 1898-1918: Klimt, Kokoschka, Schiele und ihre Zeitgenossen

Ende des 19. Jahrhunderts rissen die Künstler der Wiener Secession die österreichische Hauptstadt aus ihrem künstlerischen Tiefschlaf. In den zwei Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg entfachte die Künstlervereinigung eine schöpferische Schaffenskraft, die bis heute nachwirkt. Die Werke der Secessionskünstler skandalierten die konservative Öffentlichkeit, doch ihre Ausstellungen, die Veröffentlichung der Zeitschrift Ver Sacrum sowie die Förderung des Kunsthandwerks und der Architektur bescherten der Secession schon bald eine begeisterte Anhängerschaft und wohlhabende Mäzene.

Dieses Buch zeichnet Schritt für Schritt die Entwicklung der Wiener Secession nach. Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Egon Schiele als führende Köpfe in der Bildenden Kunst schufen gemeinsam mit einem großen Kreis von Bildhauern, Malern und Gestaltern überragende Werke. Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Adolf Loos und Josef Hoffmann erwiesen sich auf den Gebieten der Architektur und der angewandten Künste als wegweisend. Größen wie der Komponist Gustav Mahler, der Schriftsteller Arthur Schnitzler und Sigmund Freud als Begründer der Psychoanalyse wirkten ebenso auf die Wiener Avantgarde und die europäische Gesellschaft dieser Zeit.

In dem Buch finden sich zeitgenössische Schilderungen der Ausstellungen der Secession, der Eröffnung des Secessionsgebäudes und anderer bedeutender Ereignisse sowie zahlreiche aufschlussreiche Originaltexte aus Kommentaren und Rezensionen der Zeit.

Mit mehr als 150 Farbabbildungen und 75 Archiv-Illustrationen in Schwarzweiß liegt mit diesem Werk eine prächtige und historisch detaillierte Studie der Epoche und ihrer künstlerischen Bewegung vor, deren Faszination bis heute ungebrochen ist.

Stadt der Frauen: Künstlerinnen in Wien von 1900 bis 1938

Die Voraussetzungen für Frauen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Künstlerin werden wollten, waren aufgrund massiver Benachteiligung in der Ausbildung sowie aufgrund des eingeschränkten Zugangs zu Künstlervereinigungen und damit zu Ausstellungsmöglichkeiten schlecht.

Trotz der begrenzten Möglichkeiten, gelang es einigen Karriere zu machen und in der männerdominierten Wiener Kunstszene präsent zu sein. Ihre Werke wurden in der Secession, im Hagenbund und in den wichtigsten Galerien Wiens präsentiert, dennoch wurden viele vergessen.

Mit der Ausstellung und dem begleitenden Buch widmet ihnen das Belvedere eine hochkarätige Ausstellung, die als Ergänzung und Korrektur zum Bild dieses Zeitabschnitts mit Wiederentdeckungen und neuen Erkenntnissen den Blickwinkel auf die österreichische Kunstszene erweitert.

Wien anno 1683: Ein europäisches Schicksalsjahr

Im Sommer 1683 blickt ganz Europa gebannt auf Wien: Die Hohe Pforte hat Kaiser Leopold I. den Krieg erklärt, Großwesir Kara Mustafa zieht mit 180.000 Mann gegen den Habsburger und beginnt am 14. Juli mit der Belagerung der Stadt, dem Goldenen Apfel osmanischer Eroberungsträume.

Die Bastionen Wiens werden zum Schauplatz eines verbissenen Ringens, erst knapp vor dem Fall der Stadt trifft das alliierte Entsatzheer ein und kann in der legendären Schlacht vom 12. September Kara Mustafa besiegen. Seine Niederlage bildet den Auftakt für eine Reihe von glanzvollen Siegen der kaiserlich-christlichen Waffen. Im Jubel des Triumphes wurde in späterer Zeit vieles vergessen oder verdrängt, so manches unkritisch verklärt und in Schulbüchern tradiert.

Das fesselnde Buch Johannes Sachslehners erzählt jedoch die Fakten: 365 Tage lang immer am Puls des Geschehens feiert es keine „Helden“, sondern versucht beide Seiten ausgewogen darzustellen.

Der Wiener Kongress: Diplomaten, Intrigen und Skandale 

Aus ganz Europa strömten im Herbst 1814 Könige mit ihren Familien, Hocharistokraten und Damen mit ihrem Gefolge, Diplomaten und Abgesandte mit ihren Sekretären, aber auch jede Menge Menschen, die einfach Geld verdienen wollten, nach Wien. Die Freude über Napoleons Niederlage wurde von den Siegern ausgiebig gefeiert, ein Fest folgte dem anderen, der Kongress »tanzte«, liebte und intrigierte. Doch in den Ausschüssen wurde unter dem Kommando des Staatskanzlers Metternich auch gearbeitet. Die Verhandlungen gestalteten sich äußerst schwierig. Trotzdem gelang es, eine europäische Friedensordnung zu schaffen, die ein halbes Jahrhundert lang hielt.

Dieses Buch erschließt die historischen Zusammenhänge, führt aber auch in Konferenz- und Ballsäle, in die Amtsstuben der Geheimpolizei und in die Salons der großen Damen. Der Wiener Kongress, historisch genau und spannend erzählt.

Habsburg: Geschichte eines Imperiums

„Unser Reich“: So nannten Menschen unterschiedlicher Sprachen und Religionen von Südtirol über Mähren bis Galizien und Transsilvanien das Habsburgerreich. Pieter Judson erzählt in seiner meisterhaften Gesamtdarstellung die Geschichte der Donaumonarchie und der Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie ganz neu und revidiert gründlich das vertraute Bild vom verknöcherten „Vielvölkerreich“.

Als zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Erblande der Habsburger unteilbar wurden, war damit der Grundstein für eines der mächtigsten europäischen Reiche gelegt. Pieter Judson erzählt die Geschichte dieses Imperiums chronologisch vom 18. Jahrhundert bis zu dessen Auflösung am Ende des Ersten Weltkriegs. Dabei berücksichtigt er neben der politischen Geschichte immer auch den Alltag der Menschen an der Peripherie. So gerät eine Gesellschaft in den Blick, die zwar vielsprachig war, aber erst im Laufe des nationalistischen 19. Jahrhunderts „Völker“ voneinander abgrenzte. Deren territoriale Geschlossenheit war jedoch eine Illusion: Als Europas zweitgrößter Staat 1918 zerbrach, waren die Nachfolgestaaten ihrerseits kleine „Vielvölkerreiche“ Pieter Judsons eindrucksvolle Geschichte lässt das Kaiserreich der Habsburger in erfrischend neuem Licht erscheinen.

Geschichte Österreichs

»Ostarrichi« wird erstmals im Jahr 996 urkundlich erwähnt. Seitdem hat sich der geographische und politische Raum dramatisch wie kein anderes europäisches Territorium geändert: Er hat sich bis 1918 kontinuierlich vergrößert bis zum Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn, um dann schlagartig auf etwa das heutige Staatsgebiet reduziert zu werden.
In dieser Geschichte Österreichs schreiben fünf Spezialisten, allesamt Professoren an den Universitäten Wien und Innsbruck, über die großen Epochen und Zäsuren in Österreichs Geschichte.

Am Anfang steht ein Blick in die Zeit der Römer in Österreich und ins Frühmittelalter. Der Aufstieg der Habsburgermonarchie zu einer europäischen Großmacht, die Herrschaft Maximilian I., der Siebenjährige Krieg, der Niedergang des Hauses Habsburg nach dem Ersten Weltkrieg, die kurze demokratische Phase der Ersten Republik, die Jahre des Austrofaschismus und des Nationalsozialismus mit dem »Anschluss« Österreichs an Deutschland, die Entwicklung der Zweiten Republik seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs – all diese historischen Ereignisse und Prozesse werden jeweils mit einem kurzen Epochenüberblick skizziert und anschließend ausführlich analysiert.